160.000 Cover, 160.000 Unikate
Mit einer Auflage von 160.000 Exemplaren erscheint an diesem Donnerstag die
Cicero-Jahresendausgabe mit 160.000 komplett unterschiedlichen Titelseiten. Anlass
sind "Die Bilder des Jahres 2007".
Jeder Hefttitel zeigt ein anderes Foto. Somit erhält jeder Leser ein ganz individuelles und einmaliges Exemplar. Damit setzt das Politikmagazin aus dem Ringier Verlag das Thema "Bilder des Jahres" auf eine Weise um, die es so noch nie gegeben hat.
Jeder Hefttitel zeigt ein anderes Foto. Somit erhält jeder Leser ein ganz individuelles und einmaliges Exemplar. Damit setzt das Politikmagazin aus dem Ringier Verlag das Thema "Bilder des Jahres" auf eine Weise um, die es so noch nie gegeben hat.
Für die Ausgabe stellte die Nachrichtenagentur Reuters ihr gesamtes Bildarchiv aus 2007 zur Verfügung. Knapp 50 Millionen Bilder wurden in den Hintergrund der Titelseiten platziert. 320.000 Druckseiten erzeugt und 160.000 Titelseiten und 160.000 unterschiedliche Heftrückseiten gedruckt.
Damit zieren erstmals Fotos das sonst konsequent durch Maler und Zeichner
gestaltete Titelblatt von Cicero. Diese Unikate sind einzeln nummeriert.
Die Rückseite der Cicero Jahresendausgabe nutzte der Automobilhersteller BMW exklusiv für die Präsentation des neuen BMW 1er Coupé und setzt die Unikats-Idee mit 160.000 unterschiedlich gestalteten Anzeigenmotiven um. Weltweit erstmalig präsentiert damit ein Unternehmen derart viele Anzeigenmotive.
Der schmale Heftrücken zeigt insgesamt 160.000 schmale Streifen aus dem monumentalen "Rhein-Bild" des Düsseldorfer Fotografen Stephan Kaluza. Kaluza ist den gesamten Rhein von der Quelle bis zur Mündung abgewandert, fotografiert und hat die Bilder zu einem einzigartigen Panorama von 4 km Länge zusammengestellt.
Am Donnerstag finden über 20.000 Entscheider aus Politik, Wirtschaft, Medien und Marketing ein Cicero-Exemplar in ihrem Briefkasten. Knapp 11.000 davon sind mit dem eigenen Bild auf der Titelseite ausgestattet. Damit wird die Idee der Individualisierung des Magazins auf die Spitze getrieben.
Leser haben die Möglichkeit, eines von auf 500 Exemplare limitierten Unikaten zu bestellen, das ihr persönliches Cover-Foto zeigt.
Der Trend- und Zukunftsforscher Matthias Horx erkennt in dieser ungewöhnlichen Aktion einen avantgardistischen Gesellschaftstrend: "Mass customisation, 'massenhafte Individualisierung', nennt sich diese Produktionsweise, die Ihnen Cicero hier in einer Fallstudie für die Zukunft vorlegt", die er als "Me-Volution" bezeichnet.
Möglich wurde dieses weltweit einzigartige Projekt durch die Unterstützung von mehreren Inhalte- und Technologie-Partnern: die Nachrichtenagentur Reuters, der Solutions-Partner Hewlett-Packard, der Softwarehersteller Adobe, der Foto-Dienstleister CeWe Color, der Papierlieferant Reflex-Werk, die Druckerei Neef+Stumme, der Druckveredeler Thomas Glawion und der Litho-Partner Appel Grafik. "
Was uns faszinierte ist der Gegensatz zwischen der Infoflut an Bildern und dem einzelnen, in einem Foto beeindruckend festgehaltenen Augenblick. Mit dieser Ausgabe geben wir beidem Raum: der Masse und dem persönlichem Momentum. Denn jeder Leser erhält ja nur sein eigenes Bild des Jahres auf dem Titel, das er betrachten und verinnerlichen kann, ist aber zugleich Teil eines "Art Concept", das eine noch nie gedruckte Bilderflut umfasst"", so Martin Paff, Geschäftsführer von Ringier Publishing GmbH.
"Letztendlich haben wir etwas geschaffen, das es so noch nie gegeben hat. Cicero zeigt damit auch, wie aufregend Print in unserer elektronisch geprägten Zeit sein kann."